„Climate Diplo Day“: gemeinsam für den Klimaschutz!

23.06.2015
Logo Climate Diplomacy Day 2015 (© Eu-Delegation Washington)

Radfahren zur Arbeit, neue Pflanzen einbuddeln, und viele Aktionen mehr – am „Climate Diplomacy Day“ am 17. Juni haben Menschen an den Botschaften in aller Welt Aktionen organisiert, die zeigen: wir alle können zum Klimaschutz beitragen!

(Climate Diplomacy Day heißt auf Deutsch so viel wie „Tag der Klimadiplomatie“ oder einfach „Klima-Diplo-Tag“)

Der Klimawandel betrifft heute alle Menschen: in Deutschland und anderswo auf der Welt. Die Erwärmung des Klimas sorgt unter anderem dafür, dass es mehr Stürme, Überflutungen und Dürren auf der Welt gibt. Diese bedrohen alle Menschen. In einigen Weltregionen weniger, in anderen umso mehr. Im letzten Jahr sind deutsche und britische Diplomatinnen und Diplomaten daher auf die Idee gekommen, einen „Climate Diplo Day“ zu veranstalten.

Klimaschutz geht alle an Per Rad in Hanoi Per Rad in Hanoi (© AA)

Die meisten Fachleute, die sich mit dem Klimawandel beschäftigen, sind sich einig, dass der Klimawandel hauptsächlich durch das Verhalten des Menschen –also von uns– beeinflusst wird. Zum Beispiel dadurch, wie wir Energie gewinnen – und dabei die Umwelt schonen oder schädigen.

Einen kleinen Beitrag können wir bereits im Alltag leisten, nämlich weniger Strom bei uns zu Hause zu verbrauchen oder weniger mit dem Auto zu fahren. Auch Grünpflanzen tragen zum Klimaschutz bei.

Rauf aufs Rad

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der deutschen Botschaften haben sich deshalb am „Climate Diplo Day“ mit ihren Kollegen aus anderen Botschaften zusammengetan, um auf den Klimaschutz aufmerksam zu machen. Diplomatinnen und Diplomaten radeln am Climate Diplo Day durch Paris Diplomatinnen und Diplomaten radeln am Climate Diplo Day durch Paris (© AA)

In Paris und Hanoi sind die Diplomatinnen und Diplomaten Fahrrad statt Auto gefahren. In der türkischen Hauptstadt Ankara haben sie Bäume gepflanzt. Auch in Gaborone – das ist die Hauptstadt von Botswana im südlichen Afrika – haben junge Klimaschützer vor der Botschaft Pflanzen in Betonkübel gesetzt: Diese kommen mit besonders wenig Wasser aus.

Junge Klimaschützer setzen Pflanzen in Gaborone Junge Klimaschützer setzen Pflanzen in Gaborone (© AA)

Noch in diesem Jahr wird es außerdem eine große Klima-Konferenz in Paris geben: Im Dezember sollen sich alle Länder darauf einigen, alles Notwendige zu tun, um die Erwärmung der Erde um mehr als 2 Grad Celsius zu verhindern. Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben am Climate Diplo Day schon gezeigt, dass sie dabei sind!

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