Hilfe für Kinder in Georgien
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(© picture-alliance/ dpa)
Kinder, die vergnügt in einem Planschbecken toben. Und Kinder, die in einem Zeltlager übernachten können. Die Fotos auf dieser Seite sehen auf den ersten Blick nicht besonders schlimm aus, oder?
Die wirkliche Geschichte ist aber überhaupt nicht harmlos: Die Fotos wurden im August und September in Georgien aufgenommen. Georgien ist ein - verglichen mit Deutschland - kleines Land, die Reise mit dem Flugzeug dorthin dauert etwa dreieinhalb Stunden.
Ihr habt es bestimmt gelesen oder in den Nachrichten gesehen: Im August haben Georgien und Russland Krieg gegeneinander geführt. Viele Menschen mussten deshalb ihre Häuser verlassen, Familien wurden getrennt. Auch viele Kinder wurden vertrieben.
Wie kann es weiter gehen?
Wer flieht, muss fast alles zurücklassen. Arbeiten ist fast unmöglich, und wohnungen für alle Familien auf der Flucht gab es auch nicht. Manche konnten bei Freunden oder Verwandten Unterschlupf finden. Viele hatten aber erst einmal nichts.
Deshalb gibt es diese Zelte: Damit die Vertriebenen eine erste Unterkunft haben. Als Übergang, bevor sie vielleicht wieder nach Hause zurück können, oder - wenn das nicht geht - eine neue Heimat finden.
Ein Zelt allein genügt nicht
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Ein Zelt ist aber nicht alles. Wer Krieg oder Vertreibung mitgemacht hat, braucht Hilfe. Menschen, die mit einem sprechen. Menschen, die Hoffnung machen, dass es bald wieder voran geht. Denn eine Flucht ist ein schlimmes Erlebnis. Nicht nur für Kinder, aber eben ganz besonders für sie.
Und weil das nicht von der georgischen Regierung allein geleistet werden kann, helfen Experten aus anderen Ländern. Zum Beispiel von UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Und weil diese Projekte viel Geld kosten, hilft Deutschland dabei, sie zu bezahlen.
Warum macht die Bundesregierung das?
Weil Kinder bald erwachsen werden und dann mit darüber entscheiden, was in ihrem Land passiert. Das können sie besser, wenn sie die schrecklichen Erlebnisse verarbeitet haben. Nur dann können sie später wieder ein normales Leben führen. Und vielleicht dabei helfen, dass es den Menschen in ihrem Land besser geht. Und das ist dann auch gut für uns hier in Deutschland.