Wir haben doch nur eine Erde!

Trennt ihr zu Hause auch euren Müll? Und fahren deine Eltern weniger Auto, um Sprit zu sparen und die Umwelt nicht zu belasten? Klar, viele Leute hier in Deutschland machen beim Umweltschutz mit - denn wir haben ja nur eine Erde. Wichtig ist aber auch, dass wir das nicht nur hier tun, sondern überall auf der Welt. Umweltschutz ist deshalb ein wichtiges Thema in der Außenpolitik.

Bild vergrößern Wasser ist wertvoll (© picture-alliance/dpa) Beispiel Wasser:

Wasser ist lebensnotwendig. Und doch gehen wir verschwenderisch damit um - und das nicht nur beim Baden oder Duschen. Viel mehr Wasser verbrauchst du, wenn du es eigentlich gar nicht merkst: Die Herstellung einer Jeans verbraucht Tausende Liter Wasser. Die Erzeugung eines Kilogramms Rindfleisch benötigt mehr als 10.000 Liter Wasser für die Futterpflanzen.

Du kannst es dir sicher schwer vorstellen, wie das ist, wenn man nur ein paar Liter Wasser am Tag hat – zum Waschen, Kochen und Trinken. Manche Menschen in Afrika, in Zentralasien oder im Nahen Osten müssen sogar für ganz wenig Wasser sehr weit laufen. Und viele fürchten, dass sie bald gar kein Wasser mehr bekommen. Das macht ihr Leben sehr schwierig. Deshalb gibt es immer mehr Streit um Wasser: um Quellen und Flussverläufe. Der Außenminister muss helfen, zu vermitteln und gerechte Lösungen für solche Streitereien zu finden. 

Beispiel Klima:

Bild vergrößern Müllberge auf den Philippinen (© picture-alliance/dpa) Wirbelstürme, Überschwemmungen und extreme Hitze- oder Kälteperioden hat es zwar in der Erdgeschichte schon mehrfach gegeben. Was früher aber vereinzelte Naturereignisse waren, entwickelt sich mehr und mehr zu einer vom Menschen gemachten Katastrophe: Weil wir Menschen immer mehr Treibhausgase produzieren, ändert sich das Wetter - es wird im Durchschnitt wärmer. Dieser Wandel des Klimas soll nicht zu stark werden. Dafür kann aber kein Land allein sorgen. Nur wenn möglichst viele Staaten auf der Welt zusammenarbeiten, kann das gelingen. Das ist aber gar nicht so einfach.

Alle sind für den Schutz des Klimas, klar. Aber viele Menschen auf der Welt wollen auch Auto fahren und einen hohen Lebensstandard. Warum auch nicht, wir in Deutschland wollen es ja auch. Nur: Mehr Autos und mehr Industrie bedeuten auch mehr Treibhausgase und Luftverschmutzung. Die Frage ist also, was ist gerecht, wie viel Luftverschmutzung darf jeder Mensch verursachen?

Das müssen die Regierungen miteinander besprechen. Sie müssen sich darüber einigen, wer welchen Beitrag zum Umweltschutz leistet. Auf diesem Weg sind wir schon vorangekommen. Aber noch nicht weit genug. Noch machen nicht alle Länder mit. Und noch planen nicht alle weit genug in die Zukunft. Auch hier hilft der Außenminister, indem er immer wieder daran erinnert. Mit Erfolg: So gibt es jetzt zum Beispiel die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA), in der 144 Staaten und die europäische Union gemeinsam den Ausbau erneuerbarer Energien fördern wollen.


Eisbär Wenn es wärmer wird, schmilzt seine Welt: Der Eisbär (© colourbox.com) Beispiel Tierschutz:

Der Klimawandel, Wassermangel aber auch die Abfälle der Menschen schränken den Lebensraum der Tiere ein. Den Eisbären zum Beispiel schmilzt durch die weltweite Erderwärmung ihr Zuhause unter den Pfoten weg. Nicht nur Eisbären, sondern noch viele andere Tiere könnten deswegen sogar aussterben: Jede dritte Tier- und Pflanzenart in Deutschland ist bedroht.

Um das zu verhindern, arbeitet Deutschland mit anderen Ländern zusammen: Deutschland hat Abkommen und Verträge miteinander geschlossen, in denen wir uns verpflichten, die Tiere zu schützen. So gibt es zum Beispiel seit 1948 durch das Internationale Übereinkommen zur Regelung des Walfang, das unter anderem Fangquoten festsetzt. Auch bei diesen Verhandlungen mit anderen Ländern der Welt zum Tierschutz  ist wieder der Außenminister gefragt. 

Am 5. Juni findet jedes Jahr der Weltumwelttag der Vereinten Nationen statt, der an die Bedeutung der lebenswichtigen Ressourcen erinnert. Überall auf der Welt führen Menschen an diesem Tag Aktionen zum Umweltschutz durch. Vielleicht hast du dich mit deinen Freunden und deiner Familie auch schon dabei engagiert?

Umweltschutz

Umwelt

„Climate Diplo Day“: gemeinsam für den Klimaschutz!

Logo Climate Diplomacy Day 2015

Radfahren zur Arbeit, neue Pflanzen einbuddeln, und viele Aktionen, die zeigen: wir alle können zum Klimaschutz beitragen!

Links in unsere Umwelt

Kinder mit Eisbär

Hier findet ihr interessante und spannende Links zum Thema Umwelt: