Heute ist Weltwassertag!

22.03.2018

Pakistanische Kinder an einem Wassertank Bild vergrößern Pakistanische Kinder an einem Wassertank (© picture-alliance) Stell dir vor, nur einen Liter Wasser am Tag zu haben: zum Waschen, Kochen und Trinken! Viele Menschen in Afrika, in Zentralasien und im Nahen Osten haben nicht mehr. Und manche müssen sogar für dies bisschen Wasser sehr weit laufen. Oder irgendwann an einen anderen Ort ziehen, weil alle Quellen versiegt sind. 

Streit um Wasser

Deshalb gibt es oft Streit um Wasser: um Quellen für Trinkwasser zum Beispiel. Oder um Flüsse und wie sie genutzt werden dürfen. Ob Staudämme oder Kanäle gebaut werden dürfen. Oder auch, ob ein Land einen Zugang zum Meer erhält. Wenn sich zwei Länder deswegen streiten, versuchen Diplomaten zu vermitteln und gerechte Lösungen für alle Seiten zu finden. 

Dürren und Überschwemmungen Kinder auf dem Weg zu ihrer Schule in Bangladesch Bild vergrößern Kinder auf dem Weg zu ihrer Schule in Bangladesch (© dpa/picture-alliance) Wirbelstürme, Überschwemmungen und extreme Hitze- oder Kälteperioden hat es zwar in der Erdgeschichte schon immer gegeben. Doch die Forscher sind sich einig: Weil wir Menschen immer mehr Treibhausgase produzieren, ändert sich das Wetter - weil es im Durchschnitt weltweit wärmer wird.

Dies hat auf die Wasserversorgung der Erde einen großen Einfluss: Denn wenn das Klima sich wandelt, heißt das, dass es an einigen Orten der Erde heftiger oder länger regnet, an anderen dafür weniger oder gar nicht mehr. Ebenso können große Überflutungen das Trinkwasser verschmutzen. 

Wasserprojekte sind wichtig

Das Auswärtige Amt setzt sich deshalb dafür ein, dass die Staaten bei der Wasserversorgung besser zusammenarbeiten. Und es unterstützt Projekte in verschiedenen Ländern, die dafür sorgen, dass die Menschen dort immer Zugang zu Trinkwasser haben.

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