Sport: Spaß, Fairness und friedlicher Wettbewerb

Sport ist grenzenlos. Und Sport braucht keine Sprache - du warst vielleicht schon einmal in einem fremden Land, wo du die Sprache nicht verstehen konntest. Mit einem Ball ist es dann plötzlich ganz einfach, zusammen Spaß zu haben.

Deshalb fördert das Auswärtige Amt den Sport auf der ganzen Welt, insbesondere in Entwicklungsländern. Zum Beispiel mit Geld für Bälle, für Sportschuhe und für Trikots. Aber auch mit Trainerkursen und Sportlertreffen.

Mädchen-Fußball in Afghanistan

Afghanistan ist ein gutes Beispiel dafür, wie Sport Kindern und Jugendlichen Hoffnung gibt. Fußball war dort lange Zeit ein Volkssport, fast wie bei uns in Deutschland. Aber als von 1996 bis 2001 die Taliban in Afghanistan herrschten, war Fußball spielen verboten. Nachdem die Taliban nicht mehr an der Macht waren, gab die deutsche Botschaft vielen Mädchen und Jungen Trainingsanzüge, Fußballschuhe und Fußbälle.

Insbesondere für die Mädchen war die Unterstützung wichtig: Jetzt gibt es sogar eine Frauen-Fußball-Nationalmannschaft in Afghanistan. Nach der Gründung waren die Fußballerinnen zu einem Trainingslager nach Deutschland eingeladen. Seitdem hat sich das Team regional auf die vordersten Plätze gespielt: Bei den letzten drei Südasienmeisterschaften des Frauenfußballs stand Afghanistan jedes Mal im Finale.

Schülerinnen und Schüler beim Leichtathletik-Training in Sambia Bild vergrößern Schülerinnen und Schüler beim Leichtathletik-Training in Sambia (© Ralph Mouchbahani, DOSB) Weitsprung für Sambia

Deutschland schickt auch Trainer und Ausbilder ins Ausland – zum Beispiel Ralph Mouchbahani. Als Trainer hat er sich einige Jahre in Sambia um die Ausbildung von Sportlehrerinnen und Sportlehrern im Fach Leichtathletik gekümmert. Sein Ziel war es, Leichtathletik für Kinder im Unterricht in ganz Sambia einzuführen – denn das gab es dort bislang noch nicht!

Nur wenn Lehrer gut ausgebildet sind, können sie ihren Schülerinnen und Schülern die wichtigen Dinge beibringen und Talente fördern. Auch im Unterricht soll Sport Spaß machen und den Jugendlichen zugutekommen – das weiß auch Trainer Mouchbahani und hat dafür die richtigen Ideen mit nach Sambia gebracht.

Ping-Pong für die Diplomatie

Eine Sportart hat es sogar bis in die Geschichtsbücher geschafft: Tischtennis. Mit dem Besuch einer amerikanischen Tischtennismannschaft in China 1971 konnten die damals herrschenden politischen Spannungen zwischen beiden Ländern abgebaut werden – ganz ohne einen Streit mit Worten oder gar Waffen. Diese Verbesserung in den Beziehungen der beiden Länder in den 1970er Jahre nannte man daraufhin Ping-Pong-Diplomatie.

Eines haben alle Sportarten gemein, egal ob Fußball, Leichtathletik, Schwimmen oder Tennis, Mannschaft- oder Einzelsport: Sport steht für Fairness, Toleranz und friedlichen Wettkampf.

Mehr zu Sport & Außenpolitik findest du unter www.sport.diplo.de

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